Und wieder fehlte es der F1 des Tübinger Modells am nötigen Quäntchen Glück: mit 0:3 (17:25, 22:25, 29:31) unterlag das Team dem MTV Ludwigsburg und verpasste damit den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld.
Nach einem spielfreien Wochenende war das Team diesen Samstag nach Ludwigsburg zum Auswärtsspiel unterwegs. Ein wenig krankheits- und verletzungbedingt hatte man die letzte Woche nur dezimiert trainieren können, startete trotzdem motiviert und schwungvoll ins Spiel. Doch trotz einer weitestgehend stabilen Annahme- und Abwehrleistung gelang es den TüMo-Mädels nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Am Netz hatte Ludwigsburg die besseren Lösungen parat und entschied so zum Teil lange und anstrengende Ballwechsel für sich. Die Tübingerinnen hielten zunächst lange dagegen, verschenkten aber durch zu viele Eigenfehler im Angriff wichtige Punkte; mit 17:25 ging der erste Durchgang an Ludwigsburg.
In Satz zwei legten die Tübingerinnen besonders im Aufschlag eine Schippe drauf und erschwerten Ludwigsburg so den Spielaufbau, und auch im Angriff konnten sie sich nun vermehrt durchsetzen. Doch bei einem Spielstand von 22:18 für Tübingen fehlte es dem Team nach einer unglücklichen Entscheidung an Souveränität. Ludwigsburg nutzte diese Chance und sicherte sich den Satz mit 25:22.
In Durchgang drei starteten, wie auch die Sätze zuvor, beide Teams auf Augenhöhe. Eine kurze kritische Phase in der Annahme ließ Ludwigsburg zur Mitte des dritten Satzes in Führung gehen, doch die Tübingerinnen kämpften sich durch starke Abwehraktionen und clevere Angriffe zurück. Auch der Tübinger Block überzeugte nun mit optimalem Timing und vereitelte viele gegnerische Angriffe bereits am Netz. In einer heiß umkämpften letzten Phase wehrten die Tübingerinnen mehrere Matchbälle ab und glichen immer wieder aus. Zum Schluss fehlte das nötige Quäntchen Glück; mit 29:31 ging der letzte Durchgang an den MTV.

Für Tübingen spielten:
Elisabeth Schilke, Lara Schreiber, Sigrid Otto, Nadja Suhonjic, Rebekka Hieber, Mia Zorn, Nora Siegel, Emma Lischke, Laura Frese, Lara Lesch, Maren Peters