Nach einer 3:2-Niederlage gegen Mannheim fuhren die Mädels des Tübinger Modells gestern ohne Punkte nach Hause und verpassten damit obendrein die Möglichkeit, den Abstand auf den Tabellenersten Biberach zu verkürzen.
Mit 21:25 und 16:25 hatten die Mädels wie es schien fast freiwillig die ersten beiden Sätze abgegeben. Erst im dritten Satz meldete sich der Kampfgeist des Teams zurück und so begann eine spannende und nervenaufreibende Aufholjagd. Von der Bank (hier ein besonderes Dankeschön an Co-Trainer Philip Kondic) und den mitgereisten Fans lautstark angefeuert glich man mit 25:21 und 25:21 zum 2:2 aus.
Durch das vorangegangene Training startete man recht zuversichtlich in den ersten Tie Break der Saison, der sich bis zum Schluss spannend und eng gestaltete. Selbst den Matchball der Mannheimerinnen wehrten dieTüMo-Mädels erfolgreich ab und kämpften sich bis zum 13:14 wieder heran. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken und auf beiden Seiten spürte man deutlich die Angst, den Fehler zu machen, bis letztendlich ein unglücklicher Blockabpraller zur Seite den Tie Break zu Gunsten der Mannheimer entschied.
Für Tübingen spielten: Alexia Schnell, Vanessa Janisch, Andrea Richter, Angelina Stockinger, Judith Hoch, Nadine Hempke, Michelle Feuerstein, Alena Jung, Maren Peters, Stephanie Petzold